A Dark Journey: The forgotten Hero

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A Dark Journey: The forgotten Hero

Beitrag  Cho Izanami am Sa Nov 21, 2015 11:40 pm


Das Licht von mächtigen Flammen erhellte den dunklen Palastgang, den sie hinuntereilte, begleitet von Kampfgeräuschen und Schreien. Prinzessin Zelda von Hyrule hatte ihren Rock gerafft und war selbst in ihrem feinen Schuhwerk schnell genug unterwegs, als das ihre Verfolger, die durch das Fenster ihres Zimmer gekommen waren, sie bereits wieder aus den Augen verloren hatten. Der Angriff war ohne Vorwarnung gekommen und nur die Schreie der Palastwachen hatten die Prinzessin aus ihren Studien gerissen und gewarnt.
Sie bog um die Ecke und wurde auf dem Weg zu ihrem Ziel noch schneller. Vor der Tür lag ein toter Palastwache und grade, als sie die Tür erreichte, hörte sie den Aufschrei und sah den Körper im Zimmer zusammensacken. "Nein, Vater!" Der Schwertkämpfer, der ihren Vater niedergestreckt hatte, wand sich zu ihr um und ihr wurde das schrecklich zumute: Er war groß und bullig, sein Gesicht dunkel, das Haar so rot wie das Feuer, das Hyrule verschlang. Sofort wand sie sich um floh, aber sie hörte, wie ihr zwei seiner Schergen nachsetzten. Als sie Richtung Palasthof floh, kam ihr ein weiterer Mann entgegen. Sie blieb stehen, doch da packte sie bereits einer der Verfolger im Nacken. Sie schrie und schlug um sich, trotzdem hielten die beiden Soldaten sie fest und schleiften sie den ganzen Weg zurück in den Flur, in dem das Arbeitszimmer ihres Vaters lag. Sie waren so stark, das Zeldas Arme zu schmerzen begannen, als sie sie auf die Knie zwangen. Erst als sie die kalte Spitze eines Schwertes auf dem Schopf spürte, hielt sie erschrocken inne. "Prinzessin, welch eine Ehre, das Ihr uns Eure Aufwartung macht." Es war der große Mann. Sein Grinsen verursachte ihr eine schreckliche Gänsehaut. "In Eurem Land vollzieht sich gerade eine wichtige politische Veränderung. Das wollt Ihr doch sicher nicht verpassen." Ihr Blick glitt in das Zimmer hinter ihm. Sie konnte nur die Hand ihres Vaters sehen, reglos auf dem Boden. Sie schloß die Augen. 'Vater...'

Der Soldat stieß sie grob zurück in ihr Zimmer und schloß die Tür hinter der Prinzessin. Schwer sank Zelda auf ihr Bett. Hier blieb sie einige Zeit und weinte um ihren ermordeten Vater. Nachdem sie sich beruhigt hatte, stand sie auf und trat an die Fenster. Die Stadt unter ihr brannte und in den Straßen wimmelte es nur so von dunklen Gestalten. Wie viele Soldaten hatte dieser Ganondorf? Ein Geräusch an der Tür ließ sie aufschrecken. "Wer ist da?" fragte sie harsch. Die Festigkeit ihrer Stimme überraschte sie selbst. "Ähm, ich Herrin. Einer Eurer Botenjungen. Eure Wache ist grade nicht hier, aber Eure Tür... Sie geht nicht auf." Sie atmete auf. "Leon. Du musst mir helfen." Sie ließ sich an ihr Schreibpult sinken und kritzelte eilig eine Notiz. Dann eilte sie an die Tür und schob das Papier darunter hindurch. "Schaff das hier außer Landes. Zu den Nachbarn. Eile dich!" Die Notiz wurde aufgehoben. "Natürlich, Prinzessin." sagte er etwas verunsichert. "Dank dir, Leon. Unsere Verbündeten müssen es erfahren... Uns hat ein schreckliches Schicksal ereilt."

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