A Moment to fight

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A Moment to fight

Beitrag  Cho Izanami am Di Jul 10, 2012 8:15 pm

Die Erde bebte und brach in der Innenstadt auseinander. Eine rotglühende Kluft tat sich auf, ein gewaltiger, tiefer Riss. Die, die nicht mit ihrem Gebäuden hineinstürzten, flohen vor den Wesen, die hinaus strömten. Dae floh mit ihnen. In der Innenstadt war man nicht sicher. Dort war der Teufel los. Die Erde erbebte wieder, das Schreien und Weinen schwoll an und dann schob sich ein Schatten vor die Sonne.

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Cho Izanami

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Re: A Moment to fight

Beitrag  Cho Izanami am Di Jul 10, 2012 8:38 pm

Dae schreckte hoch. Erschrocken sah sie sich um. War sie hier etwa wirklich eingeschlafen. Sofort sprang sie auf. Sie war in einem der Vororte. Es sah aus wie im Krieg. Die meisten gebäude waren in irgendeiner Form beschädigt, die Straßen mit Staub bedeckt, die Beleuchtung spärlich. Trotz der Erdbeben war das Stromnetz erstaunlicherweise noch nicht zusammen gebrochen, zumindest nicht komplett.
Dae rappelte sich auf und überprüfte schnell, ob ihre Waffen noch da waren. Sie musste weiterziehen. Ihr war klar, das sie jetzt keinen sicheren Ort mehr finden würde, aber sie brauchte Lebensmittel, Medizin und vor allem frisches Wasser. Sonst würde sie nicht lange überleben. Dann hörte sie den Tumult und schlich heran.

Dae wusste zwar, das sie unsichtbar war, trotzdem konnte man sie immer noch hören. Und die drei Kerle mit den gelben Augen, die mit dem jungen Mann spielten, wie eine Katze mit einer Maus, konnten sie dennoch hören. Auch, wenn es makaber war, aber während diese Ausgeburten der Hölle den Menschen quälten, nutzte sie die Schreie um ihre Schritte zu tarnen. Das war die dritte Patrouille. Den ersten der Kerle packte sie an der Schulter, riss ihn nach hinten und schlitze ihm die Kehle auf. „Lasst die Bewohner in Ruhe.“

Die anderen Beiden gingen auf sie los. Dae duckte sich unter dem ersten Angriff. Der erste war kein Problem. Er hatte einen kurzen Metallprügel und griff sie damit frontal an. Dae wich zur Seite aus und stellte ihm ein Bein. Als er fiel, sah sie, das er einer der Dämonen aus der Hölle war. Sie stieß ihm die Spitze ihres Schwertes in den Nacken und er zerfiel in diese glitzernden Partikel. Die anderen Zwei knurrten. Der eine war groß. Ziemlich sogar. Und schwer. Er rannte auf sie los wie ein Bulldozer. Was Dae keine Angst machte. Sie wich wieder einfach zur Seite aus und verpasste ihm einen Schlag in den Nacken, das er weiter taumelte. Dann riss sie das Schwert hoch, als er sie wieder anfiel. Er schnitt sich und knurrte, dann grapschte er mit seinen Wurstfingern nach dem Mädchen. Dae schnitt sie ihm ab, dann rammte sie ihm das zarte Schwert in den Brustkorb.

Der dritte erwischte sie mit einem Schlag in die Seite und Dae schnappte nach Luft. Dann schlug er ihr ins Gesicht. Dae schmeckte Blut. Böser Fehler.
Sie sprang auf und huschte auf ihn zu, so schnell es ihr Vampirkörper erlaubte. Sie trat ihm die Beine weg und er knallte mit den Knien auf das Asphalt. Sie stellte den Fuß auf seine Hand, dann griff sie ihm in die Haare und riss seinen Kopf hoch. „Arschloch.“ knurrte sie und dann zog sie ihm das Schwert über den Hals. Noch während er zerfiel, hörte sie Applaus. Sie wirbelte herum. „Wer ist das?“

„Beeindurckend.“ Sie sah auf. Da saß ein Mann auf der flackernden Straßenlaterne. Eigentlich eher ein Junge als ein Mann. Er war blond. Groß und muskulös, obwohl sein Körper nicht so alt war wie der Blick aus seinen blutroten Augen. „Ich weiß ja nicht, wer du bist, aber ich weiß, das du meinen Jungs auf die Nerven gehst.“ Er grinste von seiner Straßenlaterne herunter. „Also mach dich mal schnell aus dem Staub.“ Sie sah ihn herausfordernd an. „Und wenn nicht?“ Sie ging in den stabilen Stand. „Dann mache ich dich zu Staub.“ Und damit griff er sie mit bloßen Händen an. Dae konnte seinem Sturzflug grade noch ausweichen. Trotzdem hörte sie, wie ihr Rock in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wo kamen plötzlich diese Krallen her? Er grinste und umkreiste sie wie ein hungriges Tier. Dae ließ ihn nicht aus den Augen.

Wieder raste er auf sie los, doch sie wich mit einem Schritt zurück aus, als er nachsetzte, sprang sie beiseite. Er schlug nach ihren Füßen, aber sie riss sie hoch und machte ein halbes Rad, um wieder auf die Füße zu kommen. „Sehr geübt.“ kommentierte er. Er belauerte sie regelrecht. „Du weißt, wie man kämpft, Vampir.“ Dae zog das Schwert. „Pass jetzt gut auf.“ Diesmal ging sie in die Offensive, schlug ihm die Klinge regelrecht um die Ohren. Er parierte alles mit einer schmucklosen dunklen Waffe. Dae ließ die linke Hand hervorschnellen und traf ihn mit einem dumpfen Geräusch am Brustbein. Er taumelte zurück und sie verpasste ihm mit dem Knauf einen Schlag seitlich an den Kopf. Er sackte zusammen, rollte dann aber ab, kam auf die Beine und sprang auf sie zu wie ein Torpedo. Dae drehte sich seitlich aus, aber der Tritt traf sie trotzdem. Und das mit solcher Wucht, das es Dae von den Füßen riss und sie unsanft der Gartenmauer bekannt machte. Dae rollte beiseite, als das Schwert auf sie zukam. Sie keuchte auf und schwang sich dann hoch. Er grinste sie an wie ein Raubtier. Er hatte auch das Gebiss eines Raubtiers. Dae hob die Klinge. „Du bist gut, schnell. Das macht Spaß.“ Dann schoß er auf sie los. Dae riss rechtzeitig das Schwert hoch. Funken sprühten und Daes Arme wurden taub. 'Oh Gott, er ist... stark...' Seine roten Augen glühten auf, dann umwaberte ihn etwas, das aussah wie dunkler Nebel. Dae wurde kalt und das lag nicht daran, das er irre aussah, sondern das war die Bosheit in diesem Nebel. Dae kam sich vor, als würden sie tausend Augen ansehen. Sie wich zurück und er griff umso heftiger an. Dae bekam es mit der Angst, dann richtete sie sich auf und wirkte einen einzigen Zauber. „Mass Hallucination.“ Er stoppte, dann wich er zurück... und tausend Stimmen schrien auf. Dae starrte ihn an. Er hob den Kopf und zitterte. Das Haar hing ihm ins Gesicht und er wirkte sehr sehr wütend. „Na warte...“ Er stand auf. Oje. „Das wirst du mir büßen... Ich mach dich kalt, ich zerreiß dich in Stücke, bis nichts mehr von dir übrig ist.“ Dae ging in den stabilen Stand. Aber er griff nicht an. Ein Ruck ging durch die Erde. Beide sahen auf, als ein grauenhaftes Kreischen die Luft zum Zittern brachte. Die Wolken rissen auf und der Himmel zeigte sich rot, als würde er bluten. Tausende von Schatten schwirrten umher. Und dann legte sich der Druck auf sie, als die Erde zitterte, erbebte, zuckte wie ein leidendes Wesen. Dae sackte zusammen und stöhnte unter den Schmerzen auf. Es fühlte sich an, als habe jemand die Erdanziehungskraft aufgedreht. Ihr Körper ächzte. Bevor sie das Bewusstsein verlor, dachte sie daran, das er jetzt erst anfing.

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